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Kategorie: düsseldorf (Seite 2 von 22)

Weil Menschen fragen … (Hobbybrau-Materialliste)

findet sich in dem Artikel den ich für heimwerker.de geschrieben habe. Gepostet letztes Jahr irgendwann. Würde sagen, das wichtigste ist spart nicht am MattMill Läuterblech, Eimer und alles andere lässt sich jederzeit günstig ersetzen (was man auch machen sollte 1x im Jahr wegen Hygiene!) 😉

Save the date! Die Coworking GarageBilk wird 3 Jahre

garagebilk logo

Es ist eine Freude und zeitgleich der Wahnsinn: 3 Jahre sind ins Land gezogen, seid dem wir damals begannen, dem Projekt „Coworking (Space) in Düsseldorf “ Leben einzuhauchen. Vor allem natürlich Yvonne und alle engen Mitstreitern über die Monate sei gedankt für das tolle Projekt.

Es ist schön zu sehen, das der Coworking Space, trotz all der alltäglichen Widrigkeiten blüht (siehe Events) und  das Netzwerk der GarageBilk immer größer wird und gedeiht:
das FABlab „GarageLab“, die mietbare KreativLounge, die großen neuen zusätzlichen (Event)Räume, den günstigen Startup-Büros der „gründergarage“ und allen anderen „Hof“-Bewohnern, wie BLANKO, „Der Web Video Preis“Bildversorger, net-bite und und und …  wunderbar läuft.

Zur Geburtstagsfeier treffen wir uns am 28.11.2013 nebenan in der feinen Brause.

Kaffee, Kuchen und Bier auf 3 Jahre CoworkingSpace GarageBilk! Es wäre schön viele bekannte Gesichter, sei es vom Gründerteam, Coworkern, Freunden und Unterstützen zu sehen! Bis dahin!

2500k

2500k

Damals im Winter 2007, als ich damit anfing, hätte ich niemals gedacht, das es je soweit kommen würde. Eine klassische Ablenkungsstrategie vor meinem Diplomprojekt musste her! Doch mit so einem Projekt vor der Nase, brauchte es schnelle kurze Ziele und auch Bewegung. Kendo war ja schön und gut, jedoch so unbefriedigend, weil schwer, in der Halle betrieben und eben nicht einfach
nachts möglich – Also fing ich anzulaufen, in den allerletzten Baumwollklamotten im Moskauer Park bei mir um die Ecke, mitten in der Stadt. Ein großer Vorteil, weil es nachts durchgehend beleuchtet ist, Ascheboden aussen rum und eine Runde ca. 800m lang ist, bzw. Runden. Doch mehr als 1 Runde waren leider eh nicht drin.

Ich kaufte mir den „Steffny“, lass und versuchte es strategischer: 3 Minuten laufen, 1 Minute gehen, usw. Es war beschämend, wie schlecht ich war, aber ich machte einfach weiter, irgendwann dann 3x 10 Minuten plus Pause, dann 2x 15 Min plus Pause und auf einmal nach ca. 3 Wochen, 30 Minuten am durchlaufen, ganz entspannt ohne umzukippen! Welch ein kleiner großer Triumph!

Und so zog ich meine Runden, nie achtete ich auf die Pace oder Strecke, entscheidend war Runde zu laufen, bzw. die 30 Minuten entspannt zu laufen. Richtige gute Laufschuhe von Asics leistete ich mir und Laufklamotten von Aldi halfen erheblich den Komfort im Herbst/Winter zu steigern. Währenddessen fing ich mit Nike+ System an und trackte mich selber. Dies war ein entscheidender Faktor, der mir sehr geholfen hat. Plus ich konnte Podcasts gegen die Langweile der Runden hören und meine Erfolge auf der Webseite verfolgen und mich freuen, wie ich immer fitter wurde.

Ich, der Laufen für Quatsch hielt. Ich, der meinte, das das doch nur was für Manager in der Midlife-Crises ist. Ich, der weit weg ist vom Körperbau eines Athleten, kurze Arme, kurze Beine, Hohlkreuz und Übergewicht, nie ein Sportass – und irgendwann lief ich dann die 40 Minuten und lies den Park hinter mir, lief durch die dunklen Straßen und Richtung Volksgarten, ein ca. 1.5km entfernter städtischer Park in Düsseldorf, Bilk. Nachts, im Regen, im Winter und aus 40 Minuten wurden 45 Minuten, und der Deich im Park wurde erreicht und noch ein Runde dran und bäng, ich war bei 10km angelangt! 60 Minuten zu laufen, ca.10, nach 2.5 Monaten, ohne Umzufallen! Ich, so! Freude!

So kam im Januar der erste 10er Wettkampf, um sich zu beweisen, auch wenns zu früh ist (Neujahrslauf in Ratingen! No Silvesterfeier!) und ich machte alle Anfängerfehler und lief erbärmlich, weil zu schnell gestartet, aber das war egal,den ich hatte es amtlich: 10 fuckin Kilometer!

Und so lief ich weiter, Jahr ein, Jahr aus, egal ob hier, in meine Zeit in Hamburg, das halbe Jahr in Island plus 10er Wettkampf in Reykjavik oder als ich Istanbul besuchte. Leider hatte ich meine Laufsachen nicht mit, als 2009/2010, um die Welt reiste. Ziemlich dumm, aber aus Fehlern lernt man! Im Lauf der Jahre wurden dann daraus bis zu 25km um Düsseldorf herum, und ein paar 10er Rennen kamen dazu, obwohl ich nie auf Geschwindigkeit trainierte oder gar „gewinnen“. Leider hatte ich letztes Jahr ein Muskelfassriss und musste meinen ersten 21er im Oktober in Amsterdam absagen (was sehr weh tat!) Deswegen zählt jetzt Konstanz, statt persönlicher Rekorde.

Dieses Jahr schenkte ich mir ein Laktattest und ein Lauftraining, um schneller zu werden, bzw Haltefehler zu erkennen, ua. eine große Rhein-Runde durch die verschneite windigeNacht. „Krank, aber wie toll“, dachte ich „endlich noch mehr bekloppte! Du bist nicht allein“

Im Mai liefen wir zu viert auch eine tolle Marathon Staffel. Die 3 Strecke, 16k lief ich zufrieden in 90 Minuten. Nach dem Staffel-Rennen kämpfte ich leider heftigst mit Asthma über den Sommer hinweg, was mich sehr zurück warf.

Nike+ läuft mittlerweile nicht mehr auf dem Nano, sondern via IOS und durch Brustgurt laufe ich jetzt seid Anfang des Jahres mit runtastic, um mich zu tracken. Die Technik wird immer besser. Ich warte auf Googles Glass oder die ganzen Smartuhren …

Doch zurück auf Anfang: es wieder fast Herbst und ich laufe im Moment nur 5 – 7km regelmässig. Doch das alles nicht schlimm. ich weiss, das ich bald wieder lange 15 -20er laufen werde, den ich weiss ja, das ich es kann. und das ich mir nichts mehr beweisen muss, ausser endlich nen offiziellen 21er im Frühjahr und dann den Großen 42er vor meinem Vierzigsten 😉

Und mit diesen Gedanken im Kopf, erinnerte mich auf einmal eine Stimme in meinem Headset daran, das ich gerade „2500k“ gelaufen bin. Genau dort wo alles begann! Ich freue mich sehr darüber und bin mächtig stolz auf mich, was höchst selten der Fall ist.

Es ist mir egal, das diese Zahl absoluter Kickifatz ist für soviele von Euch. Die 2500k fressen Triathleten und ambitionierte Läufer zum Frühstück. 2500k durch 5 Jahre … 500k durch 12 Monate … ca. 42k im Monat … 10k in der Woche … wahrlich keine Wunderwerte, auch wenn dazwischen Pausen waren, die sich bestimmt zu mindestens einem Jahr hochaddieren, Reisen von 10 Monaten, Verletzungen, egal!

Es ist mir egal, weil mich etwas ganz anderes bei der Geschichte so erfreut. Nicht die Zahlen sind es, sondern meine Konstanz und Leidenschaft für etwas! Endlich!

Es gibt kaum Dinge in meinem Leben, die ich liebe und die ich schon lange pflege. Dinge, die man gerne macht, durch alle Lebenslagen, egal wo. Dinge, die man gelernt hat, Dinge, die Routine bieten und Freude. Und Trost, wenn das Leben wieder einmal zuschlägt.

Laufen gehört zu meinem Leben dazu und ich denke, das wird auch nicht einfach wieder weg gehen, ausser durch Krankheit oder Behinderung.

Es ist sehr schön so etwas zu haben, wie einen guten Freund, der einen seit langer Zeit begleitet, durch viele Lebensphasen.

Ich wünschte sehr, ich könnte mehr Tätigkeiten dazu zählen, doch leider mangelt es mir bei fast allen andern Dingen an Leidenschaft und Disziplin. Obwohl das Laufen (und monatelanges Reisen) mir eben jene Disziplin beigebracht hat, das fast alles eine Frage der Prioritäten ist. Und machbar.

Wenn ich laufe, geht es mir gut, nehme die Welt wahr, so wie sie eigentlich ist; draussen, der Wind, das Wetter, Kälte, Hitze, die Elemente, die Jahreszeiten, Tiere, Bäume und Pflanzen. Kein verkackter Luxus und kein verkackter Status, kein Konsumieren und kein „müssen“ – no shortcuts!

Leider wohne ich schon zu lange hier in Düsseldorf, wo Berge, Meer und weite offene Landschaften weit weg sind. Ich kann hier weder jeden morgens surfen, noch nachmittags am Fels klettern, weder im Winter snowboarden oder Eisklettern versuchen und nicht wirklich lange Wanderungen unternehmen, um in der Natur zu sein, ohne alle 2 Meter jemanden zu treffen. Dinge, wie Kayak fahren oder alpines Wandern bleiben ein Wunsch, doch das Laufen geht immer!

Deswegen ist mir das Laufen zu meinem Methadon geworden. Methadon für meine Sehnsucht nach den großen offenen menschenleeren Landschaften, denen ich mich hingeben durfte und hoffentlich wieder darf.

Methadon, um meine physischen Grenzen im Kleinen immer wieder aufs Neue zu spüren. Draussen sein, mit Flora und Fauna, durch die Wildnis streifen und schauen, was hinter der nächsten Kreuzung lauert, das ist es, glaube ich, was ich wirklich geniesse.Ruhe vor der dummen Menschheit und ihrem immer währenden Gebrabbel aus schlechten Nachrichten, dem Social-Stream und vermeintlichen Verpflichtungen anderen gegenüber. Arbeit, Miete, Konsum, Scheißdreck.

Und so werde ich mein Methadon weiter einnehmen und laufen gehen. Nachts, im dunkeln, kalten und verschneiten Volksgarten. Meine Runden drehen und mich aus vollem Herzen freuen, das ich lebe! Auf weitere 2500k!

Lesempfehlungen:
the OATMEAL – http://theoatmeal.com/comics/running
Herbert Steffny – Das große Laufbuch, Südwest Verlag, 2011, ISBN 978-3517086422
Haruki Murakami – What I Talk About When I Talk About Running, Vintage-Verlag, ISBN 978-0099526155

Sex mit Weintrauben

Angeregt von diesem sehr schönen Artikel „Vegetarier, Veganer, tot“ muss ich leider sagen, das ich nach ca. dreiwöchiger veganer Ernährung (vorher ja schon Veggie seit Jahren/bis auf Ausnahmen beim Reisen), es noch nie erlebt habe, im Vergleich zu anderen Themen, wie andere Menschen ungefragt, IHRE Meinung zu MEINER Ernährung kundtun.

Der Punkt ist doch, mir ist es sowas von scheißegal, was andere Menschen essen, niemand muss oder soll sich vor mir rechtfertigen, höchstens vor seinen Kinder oder seinem Gewissen. Es ist SEINE Sache!

Nur komischerweise meint jeder, mir erzählen zu wollen, bzw. seinen Senf dazu zugeben, was für mich das beste ist, sobald ich „Nein, danke, möchte ich nicht“, bzw. Essen (gehen) mit der Begründung „nicht vegan“ ablehne.

Das passiert Menschen, die generell diäten (aus welchen Gründen auch immer), „freiwillig“ auf Alkohol verzichten oder gerne eine rein pflanzliche Nahrung bevorzugen, denke ich sehr oft. Vor allem in der Öffentlichkeit. Nur warum, dass versteht ich nicht.

„Ach, stell dich nicht so an“, „Hippie“, „Spinner“, „wach mal auf“, „also ich könnte das nicht …“ „Wo kommt den das Eisen her“, „bist du fit?“, „dann musst du auch auf Leder verzichten, das wäre ja voll inkonsequent!“, „Bier darfst Du trinken, ist doch Hefe drin, hahaha“

Und nein, das ist alles nicht witzig, sondern einfach nur nervig und kindisch, sich blöde Kommentare anhören zu müssen.

Mich hat auch nicht zu interessieren, warum ihr Muslime seid oder auf Sex mit Weintrauben steht. Das ist EURE Privatsache. Fragt man nicht bei der ersten Kontaktaufnahme. Oder beim Essen. Oder beim Metzger. Oder beim Bäcker. Oder bei Ikea.

Nochmal: Mir ist das Essen anderer Leute egal (ist nicht mein Körper & Geist) und es wäre sehr schön, wenn andersherum auch. Nur das massenhaft Tiere leiden müssen, durch das Essensverhalten anderer Menschen, betrübt mich natürlich schon sehr,
aber genau deswegen auch MEINE Entscheidung MEINE Ernährung zu ändern (und nicht Eure!)

Und natürlich ist das alles hochpolitisch. Und natürlich möchte ich durch Vorleben, überzeugen. Und wenn mehr Menschen, das machen, freut mich das sehr. Und Tiere und Umwelt auch. blahblah.

ps: Ich darf in diesem Land sehr viel von dem machen, was ich kann – Punkt ist aber: Ich will absichtlich im Moment nicht mehr können. Mich (im Konsum) generell soweit wie möglich einschränken, das versuche ich schon lange. Nicht nur wegen Massentierhaltung, sehr düsteren Umweltprognosen, ethischer und moralischer Bedenken, sondern weil ein zuviel“ in unsere Gesellschaft, zu einem „weniger“ werden sollte.
Ein „Mehr haben“ nicht mehr mit Gewinner, Erfolg, Luxus oder „Geschafft“ assoziierte werden sollte. Andere neue alte Werte. Ich möchte gerne den umgekehrten Weg gehen. Nicht in die Wälder fliehen, sondern das „walden“ in die Stadt, in mein Leben bringen. Nebenbei,es wird ja gerade viel von Sharing, Upcycling, Craft und Minimalism als Kulturtechnik oder Lifestyle gesprochen. Finde den Zusammenhang.

Das letzte Blatt von 2012

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Zeit, bald mal wieder selber da unten aufzuschlagen 😉

und dann war da noch (die letzten wochen)

Ein gutes Konzert im Rahmen des „together“-festivals im Linken Zentrum vor gefühlt 100 Jahren, ua. mit „brandnew secondhand“ und „the middle ones“, die ich wieder rum sehr charming und interessant fand. ähnelten vom gesang her sehr den ganzen Kimya Dawson/JUNO_Soundtrack Sachen. Genau deswegen, reinhören!

Ein für mein Geschmack nicht gutes Konzert begab sich vor ca. 2 Wochen im Zakk. Trotz charmanter Begleitung, konnte mich das Thees „Ulle“ Uhlmann-Konzert nicht überzeugen. Andere Menschen schreiben das anders. Jegliche Distinktion „Tomtes“ eingetauscht gegen Pro7-Bundescontest-Klatschen-und-Dorfzelt-Singsang … Was hatte ich nur erwartet, ich Trottel? Abheften unter „Kettcar“–Syndrom (Klatschen, Mit-Singen und Schunkel als wärs die Müchner Freiheit, aber hey alles ist doch erlaubt! – Antwort: „Am Tisch“, ihr Penner! ) Gilt leider auch für den „Casper“… schönes Porträt und Konzert auf WDR im Rahmen der Reihe „Rockpalast:Backstage“– vielleicht mit Glück auf Festivals … was mich wieder an meinen Megafail mit „Arcade Fire“ erinnert, damals anno tobak 2005 im „Gebäude9“ verpasst … 

Die Bürde des Alters macht aber Spass mit Spotify! Sehr angetan! inbesondere mit Add-ons wie Last.fm.Kommt zusammen, was zusammen gehört. Social Music Streaming. Endlich LEGAL! aus der MusiK-Cloud. Kein DL, kein Rippen, keine verdammten Trägermedien mehr. 5 € im Monat! Bin ich dabei! Braucht Mensch zusammen mit Byte.fm noch mehr?

Ja, erstens das selbe für Filme, insbesondere HBO Serien und natürlich ne gescheite SPEX. Mal wieder werden die Redakteure ausgetauscht. Eine Chance geben ja, rein aus Sympathie für das was die SPEX mal war. Doch nach dem Spon-Interview überwiegen die Zweifel. Nun ja. Abwarten und Pitchfork lesen.

Interessanter ist da doch das HIPHOP Special der de:bug diesen Monat (in der Hoffnung aufs PDF). Asche auf mein Haupt, auch ich habe nach gefühlten 12 Monaten Hype endlich Cro entdeckt. Macht Spass, ein bisschen KayneW für Deutschland und lässt die Wartezeit auf die Neue (OPKAK Interview) von Frittenbude erträglich erscheinen.

Apropos Fritten! „Klotschke“ ist Schrott. Weder kommt man dort auf die Idee, selbstgemachten WARMEN Ketchup anzubieten, noch vegane Alternative zu den Würsten. Im Jahre 2012. Wenn schon CURRY CopyCat, dann doch bitter besser! Die Pommes waren wenige, nicht frisch und von schlechter Statur. Die Mayo Saucen ok, aber teuer. irgendwie scheint das alles nicht durchdacht. von unten nach oben. All unsere Hoffnung liegt nun auf Frittenwahn, welche anscheinend gerafft haben, das Design nicht alles ißt, sondern neben Bio-Alles, auch vegane Optionen anbieten und laut hörensagen, hervoragende Pommes. Wir sehen uns!

Genau wie meinen Freund Marc im Düsseldorfer Landtag! Der Teufelskerl hat sich endlich nach all den Jahren Freizeitentzug entschlossen, mit den Piraten zusammen ernst zu machen und unseren Landestag zu entern! Absolut grossartig und spannend! Vorallem nötig! Fähige Personen in die Politik zu bekommen. Danke Marc, danke liebe Piraten – Wir brauchen Euch jetzt mehr den je!.

Brauchen gleich Brauen? Fast! Mittlerweile wurden alle Hausbrauereien und deren Braumeister mit Hannos und meinem „Pacific Hoppy Brown Ale“ versorgt und der Kontakt zu (Hobby)brauern augebaut, Weder das Uerige, noch Füchschen oder Schumacher haben sich zurückgemeldet! Nur das „Schlüssel“ gab dankenswerterweise ein kurzes Statement ab.
Ich habs jetzt mal schriftlich bei Uerige und Füchschen versucht.
Parallel dazu ist leider auch noch nichts aus meiner Idee geworden, ein Betriebspraktikum bei einer der Hausbrauereien zu machen. Es scheint so, als wäre es in Deutschland doch nicht so leicht, im „Alter“ einfach mal was Neues zu machen. Zuviel Kastendenken und Kohle zählen … Nun ja, abwarten, weiterbrauen und Sticke-Alt trinken! Danke Mich!

Letzendlich bleibt es dabei: 21km habe ich (entspannt) in 2h erneut gepackt und zwar hoffentlich auch bald offiziell in Amsterdam im Oktober beim dortigen Halbmarathon für den ich mich anmelden werde. Bis dahin vertrödel ich unsere Zeit mit einem Lauf über Düsseldorfer Brücken am 22.4. und freue mich, Kendo hoffentlich ab jetzt brav und regelmässig in Rüstung zu betreiben. Wer weiss, das nächste Dr. Goto Tunier kommt auch dieses Jahr früher als man denkt.

Billiard könnte durch meine Begleitung und Frankie ein regelmässiger Zeitvertreib werden an Regenwochenenden. Ein gute Option bei dem kurzen Frühling. Nun scheint er wieder weg zu sein. Das macht nicht glücklich. Ostern überlebt und schon bald in den Mai tanzen!

Climbing

 

Yeeees! First small step on a long way up (or down?): I started (rock) climbing (again) a good month ago and want to see if i catch fire.

For that (and other reasons) i joined again the DAV (the German Alpin Club) and train with the climbing group at Halle Mensch (every Thuesday and Thursdays) Its fun! And good people!

I just finished my „entry“ into the climbing world with a test for toprope climbing and maybe i am ready to go „vorstieg„(lead climbing) end of year, so i could start climbing outside. Cause thats the goal!  I love the idea to be outside, hiking into the mountains and climbing on rocks. Of course, Bouldering is an option anyway!

Of course, Düsseldorf is not Squamish or the Fontainebleu , but does it matter? No! I love to learn and do new things! If i end up climbing in Yosemite great, if not, it doesn’t matter – start new things, try them out, try yourself out, learn to conquer fear, watch yourself, be in play with your body, mind and the elements and most important have fun!

When did you start your last new „thing“?

Aus unserer Reihe: „Wunderbare Konzerte im FFT“ – Heute: Sonntags-Indie-Klassentreffen!

Und wieder einmal ein fantastischer (Indiefolk) Abend im FFT – diesmal „The Black Atlantic“ (NL) welche ich leider in der „Brause“ verpasst hatte), den deutschen „Talking to Turtles“ (DE/Leipzig. von denen ich schon viel tolles gelesen hatte) und die mir unbekannten „Long Voyage“ (DE/CA). Es scheint ein Klassentreffen zu werden! Gute Stimmung! Wo ist der Kamin? So kuschelig!

 

The „Long Voyage“ hätte ich sehr gerne im Pub gehört mit einem ordentlichen Pint Beer in der Hand an einem Samstag im Outback: Lachende Menschen, kernige Typen und fröhliche Frauen – tanzbar! Leider ist jedoch die „Pub-Musik“-Kultur in Deutschland unter aller Sau,was sehr schade ist. Deswegen Festival-Empfehlung oder auf eure nächste Hochzeitfeier einladen!

„Talking to Turtles“ gefielen mir wohl am Besten mit ihrem quasi isländischen Soundkorsett. Indiefolk aus Deutschland ohne „Deutsch“ und betrübt nervig zu klingen.Toll! Referenzen a la Seabear, Iam from Barcelona, Decemberist, Grizzley Bear, Bon Iver und Mumfords & Sons fielen mir spontan ein. Einzig störend war der sehr präsente Sound des Drummers – Nicht das dieser irgendwie schlecht war, aber leider IMHO zu laut abgemischt. Wer also auf hausgemachten Lo-Fi-Indiefrikkel-Lala Sounds mit viel Harmonien steht, unbedingt reinhören und supporten!

„The Black Atlantic“ – Sehr schöne Musik, rund und warme Musik, imposante Stimme und Stimmung. „Wall of Sound“dig like ArcadeFire oder TheNational, aber auch leise und folkig-  Rauschte ziemlich schnell an mir vorbei, wohl meiner Müdigkeit und somit mangelnder Konzentration geschuldet. Muss ich selber unbedingt noch mal in Ruhe hören!

Alle 3 Bands überzeugten aufs Ganze. Alle 3 Band muss ich mir nochmal in Ruhe und öfters anhören. Also Musik kaufen! Mal stöbern gehen! Hoffe die Sachen gibts auch alle digital bezahlbar – Der „Freitagsclub“-Abend am Sonntag war (wieder) sehr schön! Dafür  Julian und dem FFT ein dickes Lob für diese tolle Veranstaltungsreihe! Zusammen mit der „Brause Akustisch“ mausert sich Düsseldorf seid ein paar Jahren zum Singer-/Songwriter-Hub! Das ist definitiv ua. Julians und HONIGs Engagement geschuldet – grossartig!

2 klitzkleine Kritikpunkte: Warum nicht bestuhlt mit Platzkarte im Theaterraum?  Was spricht dagegen? Das wäre toll, hat Zuhörer seine „Ruhe“ und kann sich auf die Musik konzentrieren quasi New Fall Festival in günstig (und for the rest of us) das ganze Jahr über 😉  Der Bühnenaufbau im Vorraum ist ziemlich äh suboptimal, viel zu schmal, blöde Säulen, Durchgangsverkehr wegen Toiletten,  der Sound leidet  und die Künstler wirken auch recht verstörrt so dicht im Publikum zu „hängen“. Achso, und für das 0,3 Bier  würden es auch 2,50 € tun!   ^__^

PS: Crazywire und Coolibri berichten auch mit schönen Reviews!

 

Bei den Imkern in Hamm

Gestern morgen waren wir, dh. Martin, Lu, Anna und ich bei den Imkern in Düsseldorf-Hamm, dem „Apidea mellifica“ Verein um uns zu informieren. Ich bin schon sehr lange vom Bienen imkern fasziniert, insbesondere sogenanntes „urban beekeeping“ mit so tolle Sachen wie in New York, Hongkong oder Tokyo. Am Ende sind es aber eher deutsche bodenständige Projekte wie Kiezhonig in St. Pauli oder in Kreuzberg in Berlin, die mich ansprechen, da sie zeigen, das es möglich und nötig ist, gerade auch hier in den Städten die Natur zu unterstützen. Mir sind eh „selbstproduzierte“ lokale Lebensmittel aus einer DIY Perspektive wichtig (egal ob Gemüse, Bier, Brot oder Honig) und die Beschäftigung mit Bienenvölkern, also Haustierhaltung empfinde ich als spannend und lohnenswert, als Kontrapunkt zu dem ganzen virtuellen digitalen Internet Zeuchs, der uns überschwemmt ohne Substanz und Nachhaltigkeit.

Durch Gespräche mit Martin haben wir dann besprochen, diesen Sonntag dort vorbei zu schauen und mal abzuklopfen, was auf uns zukommen würde. Kurzum: es war sehr nett und ein bisschen freaky!

Tolles Wetter, ein Kleingartenvereins-Heim, dazwischen ganz viele Beuten,die Bienchen aber noch in der Wintertraube. Wir im kleinen Gartenhäuschen, Kaffee aus AltbierGläsern und Imker mit großem Herz und viel Enthusiasmus um uns herum. Lustig, beengt, ehrlich. Wir könnten sofort loslegen für dieses Jahr, ein Volk unter Anleitung betreuen und es uns dann auch an einen eigenen Platz holen. Die lieben Herren und Damen(?) bringen uns dann nach und nach alles bei, was man wissen muss!

Lu und Martin legen bestimmt los und ich denke, ich werde noch warten, da ich einfach nicht noch ein „Wochenendtag“ um 9 Uhr raus möchte und somit mir und uns den Samstagsabend zerschiesse, bzw nicht auschalfen und in Ruhe frühstücken kann. (Die wöchentlichen Treffen sind immer Sonntags von 9 -12 Uhr).

Eigentlich sehr schade aber auch ok. ich kann nicht alles immer direkt machen, worauf ich Lust habe und mit meinem ganzen Sportkrams und Bier brauen bin ich ja schon gut ausgelastet. Hinzukommt noch das eigentlich Kendotraining am Samstagmorgen, was schon an sich scheisse nervig ist plus Arbeit den lieben langen Samstag über…  daher verschiebe ich erstmal meine Imker-Ambitionen und schaue gespannt zu, was die Rebelots schönes produzieren. Das gute am Imkern ist ja, es läuft nicht weg und man kann sich bis ins hohe Alter damit beschäftigen.

Hier nochmal das wunderschöne Video über die Beekeeper in Hongkong.

HK Honey is an organisation of Hong Kong beekeepers, artists & designers who aim to communicate the value of bees to the human food chain & the benefits of locally produced honey. With a network of bee farms and a design studio, Michael and HK Honey harvest local honey & design products and services relating to urban beekeeping. Directed by Kiku Ohe. (www.thesilentlights.com)

time is running fast at the moment

and its hard to focus on one thing in particular: my kendo lessons go well, running, too, hanno and mine small home brew, say „craft beer“ adventure continues, my ukulele skills advance and even a litte bit of skateboard riding is possible. so everything is really good, BUT i miss my girl a lot (working in fehmarn, up on the baltic coast of germany), i work like crazy at the moment and wanna feel the ocean and the land – august is coming – hope to solve all problems with a smart twist, in travelling up north, soon!

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Thema von Anders Norén.