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Kategorie: dailylife (Seite 1 von 98)

Suche Zimmer in Berlin / Looking for a room in Berlin

tach! ich suche für Ende Januar 2016, möglicherweise und auch gerne früher, ein Zimmer in Berlin.

Entweder WG (keine Neugründung, habe keine Möbel) bis 400€ oder alleine (2 Zimmer/Balkon) bis 600€ (kein regelmässiges einkommen, da Freiberufler „grin“-Emoticon – Balkon (oder ähnliches) wäre sehr wichtig, (wegen homebrewing) – irgendwas innerhalb der Ringbahn wäre schick, bzw die üblichen Verdächtigen (Kreuzberg/-köln, F’hain, Mitte, Wedding, P’Berg), aber offen fürs alles zwecks ankommen.

Dankbar für jede Idee und Tip! Cheers!

——–

Hey friends, changes! – I’m looking for a room in Berlin at the beginning of january, maybe even before xmas.

I am looking for something in a shared flat for 400 euros or less or alone for 600 euros or less. balcony would be really important as i wanna continue my hombrews!

My preferred Kiezes would be Kreuzberg/Köln, F’hain, Mitte, Wedding, Prenzlauer Berg, important to have acess to public transport, but I’m pretty much interested in anything as long as it’s within the „ringbahn“ –

Please let me know if you have any friends who need a roommate around that time or know a nice free place to live!
cheers!

Aus-/An-Zeit

die nächsten Wochen werden hoffentlich, das zurückbringen, was ich vermisste (ohne es mir ehrlich einzugestehen, weil das Leben so gut war zu mir) in den letzten Jahren:

nicht über morgen nachdenken zu müssen, in den Tag hinein leben, fuck kohle, und lange reisen, ohne zwei zu denken. was ich sehr gerne getan habe, aber das zwei denken, fällt mir leider doch sehr schwer.

es scheint, ich bin nicht dafür gemacht. Entscheidungen meinerseits wurden andauert vertagt,  keinerlei Verantwortung für zwei übernommen. schiss, Dinge zu tun. proaktiv sein. selbstsicher sein. wie früher. so das einer, immer die volle Last trug. unfair. ich nenne es persönliches versagen auf etlichen ebenen. nicht gedacht, das ich soviel noch nicht gelernt habe und doch so unreif war.
positiv daran: ich hoffe sehr, ich habe einige Lektionen für mich gelernt, zwar hart und leider zu spät. vielleicht verkacke ich es nächste mal nicht mehr. dann wohl anders. dennoch bleibt sehr viel Melancholie und Stillstand.

Der Berlin Marathon, neben meinem 40sten Geburtstag, am 08.10 war mir Vorwand genug, Franks Angebot endlich wieder an zunehmen und erneut die, so von mir geliebte PWC, die PacificWestCoast zu besuchen (6 Jahre seit dem letzten Mal …), bei ihm in der Cabin in den Bergen Zeit zu  verbringen und vor/nachher weiter zu reisen.

Als Belohnung für das lange Marathontraining (und den erfolgreichen Marathon, wobei ich da noch sehr skeptisch bin) und als Geburtstagsgeschenk an mich selber (und guter Grund, wie, wo, mit wem den so super wichtigen 40sten Geburtstag zu verbringen – fuck it!) , gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, Dinge durchzudenken und letztendlich hoffentlich neue Energie, Mut und Gelassenheit bzgl. meiner aktuellen Lebensituation zu finden, um endlich diese elende Starre eben der letzten Monate zu beenden und einen neuen Lebensabschnitt anzugehen.

Das ist bitte nötig, spätesten mit dem Realisieren des Ende meiner Beziehung im Dezember letzen Jahren und dem Akzeptieren, dessen irgendwie. Soviel innere Unruhe und auch Unmut und Entscheidungsangst mag und kann ich nicht nochmals jemandem zu muten. Scheissaktion.

Deswegen: den guten Leuten von BLANKO goodbye sagen, Jobs beenden, Kunden Lebewohl sagen, arbeitslos sein, das ganze an den Nagel hängen, das letzte Geld verprassen, ein paar wenige Sachen in den guten alten Rucksack werfen,  den nie benutzen Wetsuit vom Bügel nehmen und direkt von Berlin aus, 3 Tage nach dem Marathon in den Flieger steigen, one-way to L.A. und große räumliche Distanz schaffen zu Düsseldorf.

roadtrippen die 1 die Küste hoch, Motels übernachten, JunkFood zu stopfen und IPAs trinken, Städte erlaufen, zaghaft surfen, endlich wieder Wildnis erwandern, Farmleben und in die Wüste fahren. Wieder der Einsamkeit und dem allein reisen, Hallo sagen und es bejahen. das es wohl einfach so am besten ist und wieder bleiben wird. lange weinen, alleine unter dem grandiosen Sternenhimmel Joshua Trees und mein eigenes kleines Burningman Festival feiern und am frühen Morgen endlich neu beginnen.

Arbeiten, Schlafen, Laufen

Bald ist es vorbei. im Moment, das Gefühl, nur noch am arbeiten, laufen, pennen, repeat. Noch 3 Wochen Training, noch 3 Wochen arbeiten,  dann nur noch schlafen. nachdenken, durchatmen und versuchen, endlich neu zu starten. Wie und wohin auch immer.

34k

\O/ das wars. es sind zwar noch immer fast 10k, aber nach dem sehr schönen Lauf gestern, mit Durchschnittspace 6:20 sind sogar die 4:20 drin … und ich war zwar natürlich kaputt, aber es lief viel besser als beim letzten Mal, 3 Packungen Gel (ich werde beim Marathon mir 4 einpacken). Auch die Klamotten und Schuhe/Füße hielten. Und es war noch Kraft da für weitere 5km … Hoffnung.

Auch wieder der Unterschied irgendwo lang zu laufen, wo man noch nicht war. Schön Richtung Unterbacher See, dann um Elbsee, bis Hilden, Neandertal-Steig Richtung Unterbacher See, bekannte Runde zurück durch Forstwald gen S-Benrath. Wunderschöner Lauf, vorallem alleine zwischen den Seen im Regen im Wald. Da kamen richtige Trail-lauf Gefühle auf. Toll!

Das letze Mal (2014 ) lief hier meinen ersten 21er (viel zu schnell!), hatte am Ende Krämpfe, schleppte mich ins Ziel und wurde dankenswerter von Anna quasi nach Hause getragen und liebevoll wieder aufgepäppelt.

Diesmal hielt Körper und Kopf: Dabei wollte ich mich eigentlich selbst bestrafen. Hätte ich doch morgens für  9 in Bochum für nen 21er antreten sollen, aber verpennt, da nicht angemeldet und kein Bock (35 € Anfahrt morgens um 7… ich fauler gemütlicher Hund! 😉

Was wirklich schräg ist, wie sich die Distanzen verändern. Natürlich fällt es mir auch 21k laufen „schwer“ aber es ist wirklich eher die Langweile, weil das „Herausfordern“ und kämpfen ja quasi erst bei 25k  losgeht. Also versucht man die „Monotonie“ bis 21k mit Podcasts zu bekämpfen, was für mich gut klappt! Eher die Länge der Strecke ist ein Problem. Wo solang entspannt laufen? 😀

Ein letzter 30k + Lauf steht noch aus nächstes Wochenende, denn ich unbedingt morgens um 9 laufen muss, zwecks Simulation, dann wars das! Dann gehts runter mit den KMs   …3 Woche to go to Berlin. Holy fuck!

Mikkeller Running Club #3

Wenn das eigene Laufe nicht genug wäre!  Samstag war wieder das Mikkeller Run Treffen, was ich schmeisse und laut FB hatten 15 Leute zu gesagt. Das Wetter war bescheiden, aber zum laufen gut.

Um 10 stand ich dann mit einer jungen Finnin am Rhein und Christian war auch wieder dabei. Das wars! 😀
Was uns nicht davon abgehalten hat ne gemütlich Runde zu drehen und viel zu quatschen! Danach gings zum Füchsen auf nen EIN Glas Alt 😀

ich hatte meine 10k runter und alle waren zufrieden.

We made it to the @fuechschen_alt brewery – cheers! #MRC #mikkeller @mikkellerrunningclub #düsseldorf #Germany

Ein von Daniel Koening (@silentdan) gepostetes Foto am

32k

… es schraubt sich nach oben und es ist hart Arbeit, vorallem im Kopf. Die 21k wirken so easy, ab 25k wird erst interessant. Kranke Scheisse, das!  Die volle Südrunde plus 1x große Brückenrunde und nochmals die kleine! wtf!  Zur erst Hitze, dann regen, dann im Kopf kaputt …

Ringlauf Köln 10er Test

Testlauf lt Steffny Plan. Perfekter Weise in Köln direkt vor der Haustür nen  einfacher flacher Kurs und nicht alleine (weil 4x den Kölner Ring hoch ist nicht wirklich spannend). Ich konnte mich Ingo, Heike und Janine anschliessen vom Running Team Grafenberg, inklusive Mitnahme im Auto. \O/

Alle 3 sind fleissige Läufer und nehmen an vielen Wettkämpfen teil, wie ich erfuhr. Ingo und Janina wollen in Köln im Mix-Modus  5km zusammen laufen, wobei sie zeitgleich durchs Ziel kommen müssen  und Heike und ich nehmen uns den 10er vor.

Mein Ziel: konstantes Tempo lt Plan. Egal was um mich herum passiert. Ich wollte unter die 00:54 kommen und weil es gut lief und Strecke gerade und flach, den 5:10er Pace gehalten, da wäre auch noch 5:0 drin gewesen.

In 00:51:48 ins Ziel bei konstantem Pace! Fein! Sehr zufrieden, zumal ich nie auf Schnelligkeit bzw. 10k trainiere, sprich Intervalle… Heike rannte davon, glaube das war ne 00:48:00 davon kann ich nur träumen. Alle zufrieden!

Dann die Beiden anfeuern! Es sah gut aus und ja sie wurden sogar Dritte ihrer Preisklasse, so das ich zum ersten Mal bis zum Ende einer Lauf-Veranstaltung da war (boring!). Es gab Socken für die Beiden 😉

Rundherum schöne Sache, und ich muss zugeben, gerade weil in der Gruppe da und eben nicht alleine. Ja, das fühlt sich besser an und man kann gut von einander lernen, wie immer und sich austauschen. Hat wirklich Spass gemacht! 😀

 

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#annenmaykantereit

beindruckendes Konzert im Gloria, Köln. #annenmaykantereit, jung, gehypt und ausverkauft. Tickets schon seid nem halben Jahr. Das Konzert Heimspiel für die Jungs.  Eltern und Freunde im Publikum. Voll. Ausverkauft.

Das Konzert hat mich sehr beeindruckt: So jung! Die Stimme, klar, Wahnsinn! Desweiteren insgesamt sehr professionell und  publikumsaffin. Und Gänsehaut! Die (deutschen) Texte unglaublich gut. Bilder, die vorm geistigen Auge entstehen, von Zeiten, als ich jung war; Auszug, WG, Studium, Party, Rumhängen und unglücklich verliebt sein … Diese Band hat ein unglaubliches Potenzial und ich bin sehr gespannt wie es mit den Jungs weitergeht.  Richtig gutes Konzert und Abend!

30k

30k gelaufen, 3 Stunden 30, konstantes laufen! WTF! an sich schon krass! ich, der kleine dicke unsportliche hobgoblin.

dazu  sonntagabend. fieser regen, stundenlang, durchnässt. ordentlich wind, dunkelheit,  stirnlampe. durchnässt und alleine. ziemlich bescheuert und traurig, aber auch ok. alles hat seinen preis!

während andere kuschelnd  Netflix schauen, beim lieferdienst bestellen und das Leben feiern, feier ich halt für mich, renn ich halt wie doof durch die sturmnacht am rhein.

nach diesem lauf, auch wenn noch ganze lange 12k fehlen, glaube ich, das ich es schaffen kann. habe ich keine angst mehr vorm marathon, wohl aber ordentlich respekt! schauen wir mal was die anderen beiden 30k + Läufe bringen 😀

Dazwischen nicht viel

Arbeiten, Laufen, Yoga, Geräte  – mich ablenken, von all dem, was wichtiger wäre. Menschen? Beziehungen? Pläne? Lebensentwürfe? mir doch alles egal. Dinge rollen, werden sich ändern, nur habe ich keine Lust auf Masterplan und Ansage. Traurig, enttäuscht von mir selbst, eh keine Kohle oder so called Rücklagen, Selbstbewusstsein massiv im Arsch, dem Bauch folgen … nicht dem Herzen und nicht dem Kopf. Beide Kameraden  haben mich leider in letztes Zeit sehr hängen gelassen.

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