roninarts.de

Menü Schließen

Kategorie: brauen

kurze notizen: 1 brautag 2015 – stout

Das erste Mal Stout mit Hanno gebraut – ein Flingern (Foreign) Export Stout, ca. 14 °, Challenger Single Hop und Workhorse M10 Hefe von Mangrove Jack’s

  • Ganz schöne Sauerei mit der braun/schwarzen Maische bzgl sauber Arbeiten, da sieht man jeden Spritzer
  • IsoAlk auf Bierheber hat diesen zerlegt, wie nen Sicherheitsglas. WTF?
  • Einkocher definitiv keine  27-30 Liter eher 25 l WTF?
  • Verdünnen immer vorsichtig! statt von 18°P auf 16°P zu kommen, bei 14 °P gelandet. was haben wir falsch berechnet?
  • ansonsten lief alles wieder wie geschmiert und fast jeder Handgriff sitzt, aber die vielen kleinen Detailfragen bleiben …

IMG_5674IMG_5676IMG_5678+IMG_5686

#IPAday 2014

10501689_923733524307244_4569619312419748996_n

 

Heute ist wieder internationaler #IPAday, wobei ich wieder mal feststellen muss, das es mit der „Craftbeer“ Revolution in Deutschland noch nicht weit hin ist. Wie Fritz/Ale-mania schon sagte, so lang es in Deutschland nicht 150 verschiedenen IPAs gibt, solang brauchen wir uns nicht darüber unterhalte, ob es zu viele deutsche IPAs gibt.

Oder anderes ausgedrückt: hier bei mir stehen etliche internationale IPAs in Flaschen rum, alles schön und gut, aber ich habe nicht eine Möglichkeit in Düsseldorf, mit Freunden und Fans ein leckeres IPA vom Fass zu bekommen. Da müsste ich schon nach Holland oder Belgien fahren, die wissen, wie es geht 🙁

Berlin, schön und gut, aber der Rest Deutschlands ist immer noch eine langweilige Bierwüste vor dem Herrn. Es ist halt ein langer langer Weg bis San Diego …

Hoffentlich wird die Ankunft von Stone Brewing & Co, den Deutschen, vorallem der Bierindustrie mal endlich richtig in den Arsch treten… aber ob das was hier vor Ort, in Düsseldorf bringt, wo man wertkonservativ zwar sechs hervorragende Altbiere braut, aber sonst zu Feige ist, endlich mal loszulegen, ist doch sehr fraglich.

Hoffen wir mal das Onkel Bier und Gönner bald das Problem lösen, bzw. selber brauen für nächstes Jahr!

Weil Menschen fragen … (Hobbybrau-Materialliste)

findet sich in dem Artikel den ich für heimwerker.de geschrieben habe. Gepostet letztes Jahr irgendwann. Würde sagen, das wichtigste ist spart nicht am MattMill Läuterblech, Eimer und alles andere lässt sich jederzeit günstig ersetzen (was man auch machen sollte 1x im Jahr wegen Hygiene!) 😉

Endlich: IPA IS Dead und andere Gestalten probiert, bevor das MHD zu schlägt! Sic!

Endlich mal meinen Freund und Braukollegen Hanno festgenagelt, um meine BREWDOGS „Standards“ zu testen, bzw. dem MHD geschuldet, endlich zu verkosten! Man kommt ja bekanntlich zu nix!

IMG_3439

Neben dem obligatorischen „IPA IS DEAD“-Set 2013, welches hier schon seit Ewigkeiten auf Halde liegt, sollte endlich noch das JACKHAMMER, DEAD PONY CLUB und das #MASHTAG 2013, sowie überraschenderweise ein paar FYNE ALES, die Hanno da hatte,verkostet werden – Hanno hatte durch Zufall den neuen Kölner Importeur auf dem Parkplatz getroffen! Schicksal! Ein quasi schottischer Abend!

IMG_3477

Brav (sprich nach ABV) erst das sehr aromatisch tolle JARL getestet, das passend zum DEAD PONY auch nur mit 3,8 ABV rumkommt. Beides perfekte hochbekömmliche SESSION Ales also, und beide überaus gut. Das JARL hat mich aber wesentlich mehr beeindruckt, weil toller Malzkörper, von dem beim DEAD PONY CLUB nicht viel bleibt.

IMG_3478

Was nicht heissen mag, das ich nicht sehr dankbar wäre, einmal im Leben so ein tolles LOW-ABV Bier, wie das DEAD PONY brauen zu dürfen. Die Kunst des Brauens geht in beide Richtungen: Nicht nur Imperials und Barleys erfordern massives Können, auch Light und/oder Alkofrei ist harte Arbeit und hohe Kunst.

Kommen wir aber endlich (nach 12 Monaten?) zum IPA-Set. Um es kurz zu machen: die zugrundeliegende Idee von IPA IS DEAD ist natürlich logisch, grossartig und spannend. UNLEASH THE YEAST wartet schon in den Startlöchern und beide Konzepte sind Gold wert, um Tasting und Wissen zu verfeinern. Allerdings war das Vergnügen dann getrübt: Lag es an der langen Lagerzeit oder waren die Hopfen wirklich so langweilig und „dünn“? Ich vermute Lagerzeit!

IMG_3443

Gerade WAIMEA hatte ich mehr erwartet, so war dann EL DORADO und GOLDINGS unerwartet meine Favoriten. DANA war dann auch am Ende (irgendwie) egal, weil kaum spezifisch. Insgesamt empfand ich es als sehr schwer, spezifische Eigenschaften der einzelne Hopfensorten rauszuschmecken und zu beschreiben. Muss mehr gestopft werden? Mehr Hopfen auf

Das Konzept bleibt trotzdem sehr spannend, allerdings empfehle ich allen interessierten Lesern lieber direkt mal auf deutsche Craft-Biere zurückzugreifen. Oli und Fiete von KEHRWIEDER KREATIVBRAUREI wissen wie es geht, ihr SHIPA Serie ist ein Traum! Knüller wäre es, wenn beide es schaffen würden, genau diese Bier als „Set“ anbieten zu können, allerdings bräuchten sie erstmal eine eigene Brauerei dafür inklusive Lagerkapazität 🙁

IMG_3471

#MASHTAG 2013 war leider dann gar nicht das, was ich erwartete. was nichts heisst, ausser das ich wenig mit dem Bier anfangen konnte, sei es Aroma, Rezenz oder Geruch. Langweilig, uninspiriert. Ist ok, soll man machen! Mir gefällt, das BREWDOG einfach immer macht. Wenn es Dir nicht gefällt, auch egal. Polarisieren! Wichtig! Richtig Einstellung. They deliver!

IMG_3472

Was nicht enttäuschte war der grossartige JACKHAMMER und danach war auch alles erst recht egal, weil Hopfen und IBUs ohne Ende im Gaumen. TOP DIPA! Gross!

IMG_3469

Weder FYNE ALES Biere, das SANTA BLOND noch das SANTA BLACK (schöne Idee) konnten daran anknüpfen; beide ok, aber beide sehr leicht für IPAs. Das Dunkle IPA oder besser BLACK CASCADIAN um meine Beer Geek Freund nicht zu ärgern, gefiel mir jedoch gut, leicht röstig und nah an einem deutschen Schwarzbier. Mehr Hopfen please!

IMG_3470

Fairerweise hätten wir sie vor dem JACKHAMMER trinken sollen – Aber taktisches Tasting klappt leider immer nur begrenzt(siehe auch Braukunst Live 2014). Eigentlich war es höchste Zeit aufzuhören!

IMG_3473
Am Ende dann noch ein SCHANZENBRÄU HELLES zum runterspülen der Hopfen. Bleibt auch weiterhin gut!

Was bleibt am Ende des schottischen Craftbeer-Abends?

Beide Enden der Fahnenstange! Das JARL ist ein wunderbares LOW-ABV Bier, viel Geschmack und Körper und das JACKHAMMER, ein Hopfenmonster. Finde ich alles gut so.

Somit warten wir erstens auf die aktuelle IPA IS DEAD Serie 2014 und zweitens fände ich ein DIPA-Abend gut, obwohl dann wohl schnell „Schluss ist mit lustig“ ist: ein HOLY SHIT, ein TORPEDO, ein JACKHAMMER und Ale-Mania Imperial IPA wären Kandidaten, die einen zu Ruhe betten.

Achso, bitte trinkt euer Bier frisch! Wenn nicht gerade Lambics, Imperials und Barly-Wines, nicht ewig lagern!

Craftbier in Deutschland braucht mehr Style!

Gerade läuft ja die Veranstaltung „The leading Beers“ in Nürnberg und während ich mir die Bilder und Postings im Social Web anschaue, denke ich schon wieder: „Oh ne, wieder soviel nerviger „bayrisch“ angehauchter Trachtenquatsch! überall Lederhosen, Weisswürste Humtata und Obatzter zu sehen. Folklore! Kitsch!“ Ich mag mich irren, aber das ist meine Aussenwahrnehmung. Wahrscheinlich muss man aus Süddeutschland kommen, um dem ganzen Karneval, was abgewinnen zu können. Aber vielleicht irre ich mich auch!

Ich verstehe gerade bei „Craftbreweries“ diese Verbindung „Craftbier und kitschige regionale Folklore“ nicht. Jaja, „Bier braucht Heimat“ my ass!

Für mich ist gerade Craftbier „säkularisiert“ und muss sich eben nicht dieser schrecklichen deutschen Klischees bedienen, sondern sie neu definieren, so das uns das Ausland auch ohne dickbrüstiges „St.Pauli Girl“ Klischees für voll nimmt, vor allem das gute neue Kreativbier!

Wollen wir nicht auch gestalterisch, bzw. in der Außenkommunikation, im Marketing andere Wege gehen? Beim Produktdesign, bei den Arbeitsklamotten? Beim Merchandising? Biete mehr Popkultur! Mehr Ironie und Zitat?

Ich verweise mal wieder auf „oh beautiful beer“ – dort sind Wahnsinnsideen zu sehen, behaupte ich jetzt mal als Dipl.-Grafiker und jetzt ratet mal wieviel davon aus Deutschland kommt? Eben! Sehr traurig, aber bezeichnend! Bloss nix riskieren, Hauptsache, jedes Bier sieht gleich aus, wie der Inhalt. Die Ausnahmen bestätigen die Regel und nettes Retro Design a la Becks las ich nicht gelten.

Egal, vielleicht ist es nur meine verquere Wahrnehmung, aber Deutschland ist nicht nur konservativ mit seinen Bieren, sondern auch mit seinem gesamten „Style“ – Könnte ein ROUGE Corporate Design aus Bayern kommen? Ich würde mich freuen! PaxBräu ist eine erfreuliche Ausnahmeerscheinung! Und die CREW Republic Jungs aus München (Stadt! urban!) haben sich auch Dienstleister rangeholt für ein ordentliches CD. Klar, stecken BWLer hinter. Denen muss man nichts erzählen, was Zielgruppe und Design für den Abverkauf und Positionierung der Marke, bzw. des Produkts bedeutet, plus dessen „Storytelling“. Es gibt sie noch die guten Dinge …

Genau deswegen mag ich die Berliner und Hamburger Bier-Szene so gerne! Neu, urban, rotzig, locker, eklektisch und modern! Punk! Dagegen! Anders machen! Stellung beziehen! Selbst ein einfaches „Kein Bier für Nazis“ bei Hops & Barley sagt mehr aus, als all die Bierbottiche, Braupaddel, Hopfenknospen und „anno“ irgendwas Gefasel

Ja, ich möchte die Tradition nicht missen, vor allem das hervorragenden Bier, aber wenn wir von CraftBier-Brauereien reden, muss mehr passieren als Cascade oder Mandarina Bavaria in den Pott zu schmeissen.

Die Haltung, der Style, das Auftreten, das was die Amis, „Standing“ nennen, ist genauso wichtig, wie gutes Bier zu brauen!

„Ich bin ein deutscher Craft Brewer!“

I Am A Craft Brewer from I Am A Craft Brewer on Vimeo.

"I Am A Craft Brewer" is a collaborative video representing the camaraderie, character and integrity of the American Craft Brewing movement. Created by Greg Koch, CEO of the Stone Brewing Co. and Chris & Jared of Redtail Media…and more than 35 amazing craft brewers from all over the country. The video was shown to a packed audience of 1700 craft brewers and industry members at the 2009 Craft Brewers Conference as an introduction to Greg's Keynote Speech entitled "Be Remarkable: Collaboration Ethics Camaraderie Passion."

Felix von Lieblingsbier.de nimmt sich der BREWDOG Post von gestern an und stellt in seinem ausführlichen Posting, die Diskussion, welche schon lange und hitzig hier in der „CraftBeerBubble“ geführt wird, da.

Nicht zuletzt befeuert, durch die aktuelle #fritzgate Geschichte und die Erkenntnis, das versucht wurde, den Begriff „Craft Beer“ in Deutschland als Wortmarke, durch einen großen Konzern schützen zu lassen, wird diese Diskussion auf ein Neues belebt.

Ich gebe Felix unbedingt Recht, das „Craft Beer“, neben der „Technik“, „Vertriebsform“ und „Betriebsgröße/Ausschuss“ eben auch eine „Kultur“ ist, mit gemeinsamen globalen Werten und eben nicht nur das Brauen von Bier mit ein bisschen mehr „Cascade“ Hopfen. Ein selbstgebrautes Bier macht einen noch lang nicht zum „Craft Brewer“, genauso wenig wie „Braumeister“ Editionen und fränkische IPAs.

Das spüre ich immer wieder, wenn ich mit oft sehr fachkundigen Hobbybrauern treffe. Sie halten das ganze „neumodische“ Zeuchs für Unsinn und Hype, warum verstehe ich auch nicht. Hier dran sehe ich aber, das es eine Geisteshaltung beim Brauen ist und nicht nur das Brauen selber!

„Pushing the boundaries!“

Ich fühle mich mehr zur amerikanischen Westküste hingezogen oder ins australische Melbourne als nach Bamberg, München oder Düsseldorf. Ich liebe und schätze die deutsche Bierkultur sehr, doch meine Selbstverständnis und meine Leidenschaft gehört den kreativen Freigeistern, die aus Bier eine neue zeitgemässe Kunst entwickelt haben, egal ob Schottland, Berlin, Melbourne oder Santa Rosa!

Deutscher Brauer sind hervorragende Handwerker, aber wenn ich bei meinen Praktika in Düsseldorfer Brauereien nach Hopfensorten, Hefen, Kalthopfung und Imperial Stouts fragte, gab es nur ahnungslose Gesichter! Ich wurde angeguckt wie ein Ausserirdischer, wenn ich nach „Seasonals“ fragte, nach „Tap Takeovers“, „Fresh Hops“ und „Collaboration Brews“.

Tradition und Langweile reagiert, aus Angst! Vergleichbar der Software-Industrie VOR Linux und Open Source Software. Deswegen ist der Begriff „Bier Hacker“ ein sehr guter!

Neugier, Offenheit, Transparenz, Zusammenarbeit, Forschung, Wissenstausch, Qualität und Experimentierfreude sind unsere Werte, die Craft Brewer antreiben und nicht nur der schnöde Mammon. Diese Wert müssen Kunden, Gastro, Presse und zuletzt den (deutschen)Brauern selber vermittelt werden, damit in Deutschland nicht nur die PR & Marketing Leute triumphieren.

Craft Beer ist eben kein schnelllebiger Hype, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die Bierkultur leben und lieben (vergleichbar der „ThirdWave“-Kaffee und Barista Kultur). Genau deswegen bin ich ein deutscher Craft Brewer“!

Fritz-Kola verklagt Fritzale #fritzgate

 

1393900_10151653132116771_247651200_n

Leider macht sich Fritzkola (wir erinnern uns, da war doch mal was mit alternativ und cool usw. days gone by!) gerade äußerst unbeliebt in der (Craft-)Bier Szene Deutschlands.

Man meinte, Fritzale, zu nötigen, sprich die Anwaltshunde wurden losgelassen, auf seinen Namen zu verzichten. Anstatt erstmal entspannt bei Bier und Cola darüber zu reden!

Fritzale, das ist die,  von dem Bonner (Hobby)Brauer Fritz Wülfing ins Leben gerufene Bierline, welche schon lange ein fester und anerkannter Teil der Craft Bier Szene bei uns ist. Fritz war einer der Ersten, der genug hatte von den üblichen TV Bieren in Deutschland und nirgends die herrlich hopfigen Biere, meist IPAs, der amerikanischer  Westküste fand. Also macht er sich selber vor Jahren ans Werk, neben seinem Hauptberuf. Heute ist er ein sogenannter „Kuckkucksbrauer“, bzw „Gypsy Brewer“, dh. er braut regelmässig größere Mengen in eingemieteten Brauereien.

Herausgekommen sind für mich mit das Beste, was an Bier auf dem deutschen Markt erhältlich ist! Ich liebe seine Biere! Ein Vorbild! ich hoffe sehr auch mal so tolle Biere brauen zu können! Außerdem ist er sehr nett und er füllt neuerdings coolerweise auch in Dosen ab!  Treffen kann man ihn und seine Biere zBsp. jedes Jahr auf dem Bierfestival in Köln. Ihr könnt seine Biere im Bierland Hamburg, beim Bierzwerg oder Craftbeer Store bestellen.

Felix von Lieblingsbier.de hatte die ganze Geschichte niedergeschrieben. Auch auf Facebook wird heiss diskutiert. Dickes PFUI nach Hamburg. Das war mehr als dumm, Jungs!

Mein „Heimbrau“ Artikel ist endlich online!

Einkocher_fuers_Bierbrauen http://www.heimwerker.de/diy/essen-trinken/bier-selber-brauen.html

Yeah!

Bitte gerne weiterreichen. Ich freu mich besonders über Hinweise von (Hobby-)brauern bzgl. Peer-Review und möglicher fachlicher Fehler!

Dieser Artikel hat als Zielgruppe, komplett unbeleckte Menschen, die möglichst sofort Bier brauen möchten und nicht Profis! Ziel: Einführung in die Materie und das erste eigene Bier in der Hand OHNE Beer-Kit. Immer noch kompliziert genug!

Für alles weitere Verweise ich auf die bekannten Bücher [Amazon] und die Instanz: das Hobbybrauerforum.Der hervorragende Podcast von Tim und Andreas sei auch noch mal verlinkt.

Dieser Artikel wurde bezahlt.Er entstand auf Nachfrage und ich habe mich darüber sehr gefreut! Weil vorher niemand gefragt hat und es es auszuprobieren. Kritik an der Seite selbst ist IMHO fehl am Platz. Quit pro Quo. Gerne schreibe ich auch für anderen …

und dann war da noch (die letzten wochen)

Ein gutes Konzert im Rahmen des „together“-festivals im Linken Zentrum vor gefühlt 100 Jahren, ua. mit „brandnew secondhand“ und „the middle ones“, die ich wieder rum sehr charming und interessant fand. ähnelten vom gesang her sehr den ganzen Kimya Dawson/JUNO_Soundtrack Sachen. Genau deswegen, reinhören!

Ein für mein Geschmack nicht gutes Konzert begab sich vor ca. 2 Wochen im Zakk. Trotz charmanter Begleitung, konnte mich das Thees „Ulle“ Uhlmann-Konzert nicht überzeugen. Andere Menschen schreiben das anders. Jegliche Distinktion „Tomtes“ eingetauscht gegen Pro7-Bundescontest-Klatschen-und-Dorfzelt-Singsang … Was hatte ich nur erwartet, ich Trottel? Abheften unter „Kettcar“–Syndrom (Klatschen, Mit-Singen und Schunkel als wärs die Müchner Freiheit, aber hey alles ist doch erlaubt! – Antwort: „Am Tisch“, ihr Penner! ) Gilt leider auch für den „Casper“… schönes Porträt und Konzert auf WDR im Rahmen der Reihe „Rockpalast:Backstage“– vielleicht mit Glück auf Festivals … was mich wieder an meinen Megafail mit „Arcade Fire“ erinnert, damals anno tobak 2005 im „Gebäude9“ verpasst … 

Die Bürde des Alters macht aber Spass mit Spotify! Sehr angetan! inbesondere mit Add-ons wie Last.fm.Kommt zusammen, was zusammen gehört. Social Music Streaming. Endlich LEGAL! aus der MusiK-Cloud. Kein DL, kein Rippen, keine verdammten Trägermedien mehr. 5 € im Monat! Bin ich dabei! Braucht Mensch zusammen mit Byte.fm noch mehr?

Ja, erstens das selbe für Filme, insbesondere HBO Serien und natürlich ne gescheite SPEX. Mal wieder werden die Redakteure ausgetauscht. Eine Chance geben ja, rein aus Sympathie für das was die SPEX mal war. Doch nach dem Spon-Interview überwiegen die Zweifel. Nun ja. Abwarten und Pitchfork lesen.

Interessanter ist da doch das HIPHOP Special der de:bug diesen Monat (in der Hoffnung aufs PDF). Asche auf mein Haupt, auch ich habe nach gefühlten 12 Monaten Hype endlich Cro entdeckt. Macht Spass, ein bisschen KayneW für Deutschland und lässt die Wartezeit auf die Neue (OPKAK Interview) von Frittenbude erträglich erscheinen.

Apropos Fritten! „Klotschke“ ist Schrott. Weder kommt man dort auf die Idee, selbstgemachten WARMEN Ketchup anzubieten, noch vegane Alternative zu den Würsten. Im Jahre 2012. Wenn schon CURRY CopyCat, dann doch bitter besser! Die Pommes waren wenige, nicht frisch und von schlechter Statur. Die Mayo Saucen ok, aber teuer. irgendwie scheint das alles nicht durchdacht. von unten nach oben. All unsere Hoffnung liegt nun auf Frittenwahn, welche anscheinend gerafft haben, das Design nicht alles ißt, sondern neben Bio-Alles, auch vegane Optionen anbieten und laut hörensagen, hervoragende Pommes. Wir sehen uns!

Genau wie meinen Freund Marc im Düsseldorfer Landtag! Der Teufelskerl hat sich endlich nach all den Jahren Freizeitentzug entschlossen, mit den Piraten zusammen ernst zu machen und unseren Landestag zu entern! Absolut grossartig und spannend! Vorallem nötig! Fähige Personen in die Politik zu bekommen. Danke Marc, danke liebe Piraten – Wir brauchen Euch jetzt mehr den je!.

Brauchen gleich Brauen? Fast! Mittlerweile wurden alle Hausbrauereien und deren Braumeister mit Hannos und meinem „Pacific Hoppy Brown Ale“ versorgt und der Kontakt zu (Hobby)brauern augebaut, Weder das Uerige, noch Füchschen oder Schumacher haben sich zurückgemeldet! Nur das „Schlüssel“ gab dankenswerterweise ein kurzes Statement ab.
Ich habs jetzt mal schriftlich bei Uerige und Füchschen versucht.
Parallel dazu ist leider auch noch nichts aus meiner Idee geworden, ein Betriebspraktikum bei einer der Hausbrauereien zu machen. Es scheint so, als wäre es in Deutschland doch nicht so leicht, im „Alter“ einfach mal was Neues zu machen. Zuviel Kastendenken und Kohle zählen … Nun ja, abwarten, weiterbrauen und Sticke-Alt trinken! Danke Mich!

Letzendlich bleibt es dabei: 21km habe ich (entspannt) in 2h erneut gepackt und zwar hoffentlich auch bald offiziell in Amsterdam im Oktober beim dortigen Halbmarathon für den ich mich anmelden werde. Bis dahin vertrödel ich unsere Zeit mit einem Lauf über Düsseldorfer Brücken am 22.4. und freue mich, Kendo hoffentlich ab jetzt brav und regelmässig in Rüstung zu betreiben. Wer weiss, das nächste Dr. Goto Tunier kommt auch dieses Jahr früher als man denkt.

Billiard könnte durch meine Begleitung und Frankie ein regelmässiger Zeitvertreib werden an Regenwochenenden. Ein gute Option bei dem kurzen Frühling. Nun scheint er wieder weg zu sein. Das macht nicht glücklich. Ostern überlebt und schon bald in den Mai tanzen!

Mate Eigenbrause « Hackerbrause

muss ich ausprobieren! Mate Eigenbrause « Hackerbrause.

[Update] Beim Laufen und  Hören des wundervollen Podcasts des CRE „Hackerbrause“ ua auf die Links zum Entropia-Wiki gestossen (ganz viele Rezepte mit Mate), aber vor allem läge es ja nahe, da ich jetzt schon mit Hanno Bier braue , in der garagebilk, bzw. den „garagelabs“ ein Einführungskurs in „bier brauen“ zu geben. Und was könnte man da super ausprobieren? genau! (Club)-Mate DIY Bier! 

© 2017 roninarts.de. Alle Rechte vorbehalten.

Thema von Anders Norén.