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Kategorie: dailylife (Seite 4 von 98)

5 Monate her

20 Wochen.  wie es sich erst vor 2 Tagen gezeigt hat, kein Deut distanzierter oder entspannter. fuck. egal, was der kopf meint, es scheint nicht zu klappen. keine ahnung, wie das alles gehen soll. traurig.

Finnland, 21.05. – 29.05.2015

Foto 1
Das Ticket für die #CBC2015 ist ja schon lange gekauft und so war klar das ich irgend wie nach Copenhagen kommen musst. Termin stand ja fest. Fest stand aber nicht das Esko erneut wie letztes Jahr ins Mökki nach Finnland lädt. Leider konnte ich letztes Jahr nicht und so freute ich mich darauf und beschloss kurzerhand beides zu kombinieren. Flug HEL – CPH war eh nur ne Fuffy.  #yolo

Um es kurz und knapp zu halten, das Mökki, Finnland, die 4 Tage mit den Jungs waren wunderbar. Ob erholsam sei da hingestellt, aber viel Spass. Klassische (Rauch)Sauna am See mit Bootssteg in den „eigenen See“.  Was will man mehr. Auf jeden Fall wurden alle Finnland Klischees erfüllt und die Jungs waren alle gut drauf.

Die 2 Tage in Helsinki waren auch wieder toll. Feine kleine Weltstadt. Montags erholen, spazieren gehen und abends in meine erste BrewdogBar, am nächsten Morgen durch Helsinki joggen, danach KIASMA ua. mit großer Mapplethorpe Ausstellung, danach bei bestem Sonnenschein 3h rüber nach Suomenlinna. Spazieren, den Wellen und Möwen hinterherschauen, dem Meer lauschen, ein- und ausatmen. Abends noch in die Helsinki Briggery, mit dem deutschen Braumeister schnacken und danach einkaufen. Abends nichts machen, da ich um 4:30 raus muss, um den Bus zum Flughafen zu bekommen

Recap April 2015

  • Oster-Langweile überlebt
  • wunderbare Wanderung mit Marc, Gudula und Jens durch die Bollendorfer Schweiz. Das hat gut getan. endlich wieder draussen,
    endlich mein Zelt benutzt, was am verstauben war.
  • HPSS Premiere bei gewohnt
  • 2 ordentliche Sude (Sommerweizen und Porter) mit Hanno und Pascal auf Gas gebraucht
  • wunderbare Tage in Finnland – nicht wirklich Ruhe, aber schön unter vielen Freunden. gegen die Einsamkeit
  • 2 Tage Helsinki – feine Stadt. langsam und vorsichtig wieder erlernen
    alleine durch diese weite grossen Welt zu reisen

Für Mai 2015

  • Copenhagen (finanziell) überleben
  • Amsterdamer Coffee Festival oder Berliner Bierfest oder Brauschau?
  • Nach Alternativen umschauen (zur WG), die Zeit drängt.
  • Feiertage überleben
  • Weder gesünder essen ergo kochen
  • Mehr laufen, mehr Sport, alles für das Marathontraining vorbereiten
  • Festival der Bierkulturen in Köln!
  • 1 Sud mit Hanno
  • Gaskocher kaufen, Garage suchen, …
  • BeyondTeller Rand Konferenez, inklusise IndieWebcamp etc \O/
  • Kino! Konzerte!

gerade wahrgenommen

das ich am 30.4 nicht in DUS bin. das ist gut, das erspart kummer, da abgelenkt. maitanz und so.

halfpastselberschuld „pinocchio sanchez“

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heute Abend war die Premiere des neuen halfpastselberschuld Stückes „Pinocchio Sanchez“ im FFT.

Als Mitbewohner von Ilanit und Frank war ich natürlich sehr gespannt, da die Vorbereitungen für so ein Stück schon Monate vorher anfangen und ich das auch immer im guten wie im schlechten privaten ertragen muss. 😉

Das Stück fand ich gut, aber äusserst knapp zeitlich und zu gradlinig. nicht das, was ich erwartet habe, im Vergleich z b zu „Abwärtsbunker“, das mir noch mit „Barfuß durch Hiroshima“ das liebste Stück ist, bis jetzt.

Was direkt ins Auge fiel, waren die extrem aufwendigeren Puppen. Da hatten sie, bzw Jeanette  nicht zuviel versprochen, bzw. gelernt und auch Hilfe aus Amerika durch Jessica.  Ob das allerdings alles ins Stück musste? Bezeichnet fand ich die „Soldaten in der Bar “ am besten von den Puppen (klassische Gruppe von Hintergrund Akteuren a la Jim Henson). die simpelsten „Randfiguren“ waren richtig gut oder auch die „Soldaten im Krieg“. Mit einfachster Kostümierung spannender als sehr genau dargestellte Figuren, beweglichen Augen und genau das ist es:

HPSS ist meiner Meinung nach, immer dann am besten, wenn sie es schaffen mit minimalsten Puppen und Mitteln, sowie Geräuschen und Musik, all die Bilder und Szenen vor dem geistigen Auge des Betrachters zu zaubern. das ist einfach toll!

Die Mischung aus Puppenspiel, Schattentheater, Film, Comic etc ist auch jedes mal wieder, mehr als überzeugend und toll gelöst.

Am Ende jedoch wollte man vielleicht zu viel, zu schnell und  ist dann aus Zeitmangel oder Krankheit im Team hinten rüber gefallen, bei dem Versuch alle Einflüsse und Neuigkeiten aus der Amerika-Reise letztes Jahr zu integrieren.

Die Teamgrösse schien diesmal auch mehr als sonst, zu mindestens auf der Bühne? ob es das einfacher macht, bezweifel ich aber.

Die Musik war für mich diesmal nicht so im Mittelpunkt, wie bei „Abwärtsbunker“.  sie war gut, aber für mich nicht so catchy wie bei den Stücken vorher. die Tanzszene in der Bar mit der Damenpuppe fand ich massiv anstrengend. 😉

Insgesamt ein gelungenes Stück, gute Unterhaltung und handwerklich top, aber ich wünschte mir wieder ein langes Stück mit deutlich mehr Interpretations- und Spielraum in der Darstellung, sowie bizarrer Charakter und Sidekicks.  Klar, das es ihre Kunst ist und kein Popcorn Kino, dennoch fühle ich mich als Rezipient im „Abwärtsbunker“ besser aufgehoben.

Auf Tour mit dem Stück ua. Münster, Nürnberg, Paris – schaut auf die Webseite oder Facebook

Für die rheinische Post war der geschätzte Thomas Hag im Stück und hat eine Kritik geschrieben und in der WZ auch ne Bericht

 

 

OWLS BY NATURE + WORST DAYS DOWN + THE LION AND THE WOLF + HEART OF OAK

mit ordentlich Schwung aus dem Wochenenden hin zur Singer/Songwriter-Runde ins „The Tube“ – den Montag Abend, aufraffen ist angesagt, aber doch eigentlich ne gute Idee!

OWLS BY NATURE + WORST DAYS DOWN + THE LION AND THE WOLF + HEART OF OAK , Bands aus Canada und England schön schnuckelig und mal nicht enge Brause oder teures FFT.

Ich kam später, daher „owls of nature“ leider verpasst, aber danach „Heart of Oak“ gefielen mir sehr gut und der Rest war auch schwer ok!
nur ca. 10-15 Gäste waren da, die Bands trotzdem spielfreudig und super sympathisch, texte bei allen tief traurig (natürlich!) und das Alt-Bier schmeckte. Die Gäste waren gefühlt, alles Freunde der Bands bzw Stammgäste. Sehr angenehm, aber doch viel zu wenige, bei den tollen Musikern. hinterher ging der Hut für die Bands um. top.

doch leider zog mich das alles  unmerklich und unerwartet doch sehr runter. alleine, mit 39 an nem Montag Abend in der Düsseldorfer Altstadt auf nem Folk/Songwriter-Abend mit 15 Leutchen, die alle jünger waren  – kam mir vor wie der letzte meiner Art, in der langweiligsten Stadt des Planeten ohne jegliche Freunde (die noch vor die Tür gehen) … nun ja, das Erlebnis erspar ich mir dann jetzt erstmal  :/ vielleicht hilft ja der Sommer, Sonne und frische Luft  …

wanderung bollendorfer schweiz

er war sehr schön, der für meine Verhältnisse spontane Wander Kurztrip.

Sa Abend mit Auto hin, Zeltplatz pennen, was essen gehen, morgens Kaffee am zeit, dann alles einpacken, Auto umpacken und Tagesmarsch, ohne Gepäck starten, ca. 20km im Kreis durch die „Bollendorfer Schweiz“ bzw das „SauerTal“ –

perfektes sonniges Frühlingswetter, sehr urwüchsiger Wald, lichtfarbspiele und schon sehr viel Grün, dazu die diversen tollen Felsformationen („Grüne Hölle, Sieweschloeff“, Mumenlay, Predigtstuhl etc)

Der „Rundweg“ ging von Bollendorf hoch gen Bergdorf und „Sievenschlüff“ dann wieder runter nach Dillingen, dort Fussbrücke nach Deutschland überqueert und hoch zum Marienstein, durch Mumeschanz und Predigtstuhl  und wieder runter gen Bollendorf  durch die „Grüne Hölle“. Am Ende mit Auto via Echternach Bier trinken und über Belgien/Aachen  zurück nach Düsseldorf, wegen Ferienende NRW, aber keine Staus, ganz im gegenteil durh belgien geflogen.

Fazit: Natürlich viel öfters machen. selbst eine Nacht im Zelt plus Tageswanderung/ausflug ist soviel Wert und gibt einem das Gefühl, „raus“ gewesen zu sein. Auch ohne Meer 😉

Als nächstes dan mal endlich den seit Jahren geplanten Muhlertal Weg, bzw Rheinsteig angehen, oder Ardennen/Hohes Venn.

es hört nicht auf

sich seltsam anzufühlen. die zäsur. wiegt schwer. weiterhin unwirklich. und doof. 16 weeks…

Mit Entsetzen musste ich gerade

feststellen, das mein erster 21k Lauf genau vor einem Jahr war. Genau heute ist gerade in Benrath wieder der schöne Benrather Volkslauf. Ich kann die Strecke sehr empfehlen für den ersten Lauf, bzw. wunderbar flach, über Waldboden durch den Wald und um den See. Mit großer Freude denke ich an den Tag zurück, auch wenn das Laufergebnis selbst scheisse war. Krämpfe, zu schnell. Ist aber komplett zweitrangig.

Wo ist nur die Zeit geblieben, wo ist das Jahr hin? Gefühlt war das doch erst vor ein paar Monaten? ist das, dieses alt werden? Wenn die Zeit, das Leben an einem vorbei rast und nur noch Momente des Glücks, der Liebe  oder der Verzweiflung sich einbrennen und der Rest der Zeit einfach nur vorbeifliegt?

Es scheint, das wir alle diesen besonderen Momenten hinter rennen. Wie eine Droge. Höhepunkte. Durch Sport, Urlaub, Beziehung, Familienfeste, Geburtstag, Parties, Karrieren, Konzerte, Konferenzen? Von Ereignis zu Ereignis. Die Zeit dehnt sich in solchen Momenten und Stunden, aber es bleiben Momente. Die versuchen wir dann gierig einzufangen, durch Selfies, Instagram, einchecken und „soziales teilen“ – „seht her, ich erleben gerade so einen Moment und möchte ihn teilen“
Geteilte Momente sind schöner, aber eben auch Momente, die zu schönen Erinnerungen werden. Weg gepackt auf der Jagd (?) nach weiteren Momenten.

Klar, es geht natürlich um „Erfahrungen“ erzählen einem die 21j(!) Fb Reiseblogger – Problem ist nur, auch diese Erfahrungen werden zu Erinnerungen, werden hohl und brettern an einem vorbei. Kennt jeder, der längere Zeit gereist ist, Momente, Erfahrungen, Erinnerungen.  Was dazwischen?

Genug Geschwafelt für heute. Ja, im Jetzt leben, ja, den Tag „nutzen“, ja, teilen, lieben, geniessen, weitermachen. usw – Ich habe trotzdem keine befriedigen Antworten, um die Zeit zu entschleunigen. Um so mehr (gutes) passiert, oder der Arbeitsalltag überhand nimmt, um so schneller rast sie gefühlt vorbei, die Zeit.  frustrierend 🙁

Recap März 2015

  • ein sehr schönen Abend mit Feine Sahne Fischfilet im Druckluft verbracht und ordentlich in Mo Geburtstag reingefeiert \O/
  • leider KEIN Bier im März gebraucht. das ist scheisse! Punkt. /O\
  • Experiment früh aufstehen leider seit der Sommerzeitumstellung zusammengebrochen!  /O\
  • Klasse 21er Lauf, pers. Bestzeit auf 02.04:00 geschafft bei beschissenem Wetter erneut in Duisburg  \O/
  • ca. 140km im Monat gelaufen, aber trotzdem zu unregelmässig.
  • schöner „Betriebsausflug“ nach München zur UX Munich.
  • Hochzeitsnachfeier Rudi und Sabine
  • 2 ordentliche WG-Partys, Iris Brunch und Thomas 50sten …

Für April

  • sparen. Fixkosten komplett runter.
  • zusätzlichen ca. 16h Job/Arbeit(Projekt finden! gerne analog und am Wochenende möglich.
  • Kohle hereinholen wegen Finanzamt/BAföG etc
  • wieder früh raus!
  • regelmässig laufen
  • überlegen wie kräftigungsübungen hinbekommen
  • 2x brauen! Porter und Sommerweizen
  • Produzieren statt Konsumieren.

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