Ich freu mich eigentlich immer sehr auf die #EOFT , nicht nur weil ich beruflich daran ein klein bisschen helfen darf, sondern auch, weil es die Stadt hier erträglicher macht, ohne Berge, Meer und Wälder.

Gestern allerdings nahm mich das ganze irgendwie nicht mit. Zwar war ich fasziniert und zugleich entsetzt über die Jungs in „Don’t look down“ und habe mich sehr über das Höhlenabenteuer der Kiwis, „Cave Connection“ gefreut und mitgefiebert (plus natürlich grandioserweise der Live-Auftritt von McKay selber, oh vermisse die Kiwi-Mentalität, ich bin im falschen Land geboren), aber irgendwie hat mich der Rest nicht mitgenommen.

Klar, die Landschaftsaufnahmen in der Mongolei bei „Nobody River“ waren wunderschön und Honnolds FreeSolo ist der Wahnsinn (gibts auch bei YT in HD und ein langer Text von Alex selbst dazu hier),
doch … es lag nicht nur an den restlichen Filmen.

Ich glaube eher, dass ich dummerweise versuche, mich selbst zu schützen und das Ganze nicht mehr an mich ran zulassen, um nicht zu verzweifeln, das ich nicht selber mehr da draussen unterwegs bin.

Das macht mich traurig, bin doch ich selbst derjenige, der Schuld an der Misere ist und sonst niemand. Ich bin faul geworden. Und feige.